Welche Kapazität reicht?
10.000 mAh laden ein Smartphone etwa zweimal und passen in die Hosentasche. 20.000 mAh und mehr lohnen sich für Reisen oder Tablets, wiegen aber deutlich mehr. Für Laptops muss die Powerbank USB-C Power Delivery mit ausreichend Watt liefern. Im Flugzeug gelten Grenzen für die Kapazität.
Darf die Powerbank ins Flugzeug?
Im Handgepäck sind Powerbanks bis 100 Wattstunden in der Regel erlaubt, das entspricht bei 3,7 Volt rund 27.000 mAh. Die Regeln der Airline gehen vor. Prüfen Sie vor dem Kauf die Ausgangsleistung: Smartphones brauchen meist 20 bis 30 Watt, Laptops 45 Watt und mehr.
Woran Sie eine gute Powerbank erkennen
Die aufgedruckte Kapazität gilt für die Akkuzellen. Beim Laden gehen Verluste verloren, sodass von 10.000 mAh am Handy etwa 6.000 bis 7.000 mAh ankommen. Prüfen Sie außerdem die Ladestandards. USB-C Power Delivery ist heute der übliche Weg, iPhones und viele Android-Modelle laden damit schnell. Eine Anzeige in Prozent ist praktischer als vier kleine LEDs.
Magnetische Modelle für das iPhone sind unterwegs bequem, laden aber langsamer und werden warm. Für Laptops brauchen Sie mindestens 45 Watt, für größere Geräte mehr. Überlegen Sie, ob ein eingebautes Kabel Ihnen hilft, denn dann bleibt nichts zu Hause liegen. Lagern Sie die Powerbank nicht voll oder ganz leer, halb geladen hält der Akku länger. Fliegen Sie oft, achten Sie auf die Wattstundenangabe auf dem Gehäuse.