Kapazität und Leistung
Die Kapazität in Wattstunden gibt an, wie viel Energie gespeichert wird. Die Leistung in Watt entscheidet, welche Geräte laufen. Für Camping reichen meist einige Hundert Wattstunden, für längere Stromausfälle eher 1.000 und mehr. LiFePO4-Akkus halten viele Ladezyklen.
Wie lange läuft ein Kühlschrank?
Die Laufzeit errechnet sich grob aus Wattstunden geteilt durch den Verbrauch des Geräts. Ein Kühlschrank mit durchschnittlich 50 Watt läuft an 1.000 Wh rund 20 Stunden. Rechnen Sie etwa 15 Prozent Verlust ein. Prüfen Sie auch den Einschaltstrom, er liegt bei Kompressoren über dem Dauerwert.
Wie groß soll die Powerstation sein?
Rechnen Sie zuerst, was Sie versorgen möchten. Laptop und Handy brauchen wenig, 300 Wh genügen für ein Wochenende. Kühlbox und Beleuchtung im Camper machen 500 bis 1.000 Wh sinnvoll. Für Werkzeuge und Heizgeräte ist vor allem die Dauerleistung in Watt entscheidend, nicht die Kapazität.
Anker setzt in den Solix-Modellen auf LiFePO4-Zellen. Sie halten mehr Ladezyklen als klassische Lithium-Ionen-Zellen und sind schwerer. Prüfen Sie, wie schnell das Gerät laden kann und ob eine Solarmodul-Eingangsleistung zu Ihren Panels passt. Für den Notstromfall ist die USV-Funktion interessant, sie schaltet bei Ausfall schnell um. Lagern Sie die Station nicht ganz leer und laden Sie sie alle paar Monate nach. Die Steckdosen liefern reine Sinuswellen, was empfindlichen Geräten hilft.