Wie wir rechnen
Als grobe Faustregel gelten je nach Dämmung und Sonne etwa 60 bis 100 Watt Kühlleistung pro Quadratmeter. Der Rechner nimmt 60 Watt für einen schattigen, gut gedämmten Raum, 80 Watt für normale Räume und 100 Watt für Dachgeschoss oder viel Sonne. 1.000 Watt entsprechen rund 3.400 BTU pro Stunde. Der Wert ist nur eine Orientierung.
Was daneben zählt
Mobile Klimaanlagen führen warme Luft über einen Schlauch ab, das kostet Wirkung, wenn das Fenster nicht richtig abgedichtet ist. Split-Geräte kühlen deutlich besser. Die Lautstärke ist im Schlafzimmer wichtig. Vergleichen Sie die Liste Mobile Klimaanlage und die Unterseite Mobile Split-Klimaanlage. Reicht ein leichter Luftzug, genügt ein Ventilator.
Wann die Faustregel nicht reicht
Gängige Ratgeber nennen 60 bis 100 Watt je Quadratmeter. Die tatsächliche Kühllast hängt jedoch von Fenstern, Dämmung, Deckenhöhe und Personen ab. Große Südfenster und Dachräume brauchen deutlich mehr, jede Person bringt zusätzliche Wärme in den Raum. Mobile Monoblock-Geräte sind in der Praxis schwächer als ihre Angabe, weil der Abluftschlauch warme Luft nachzieht. Planen Sie hier lieber Reserve ein. Bei BTU-Angaben hilft die Umrechnung: 1 Kilowatt entspricht rund 3.412 BTU pro Stunde. Für eine fest installierte Anlage sollte ein Fachbetrieb die Kühllast berechnen. Prüfen Sie auch den Stromverbrauch, er liegt meist bei einem Viertel bis einem Drittel der Kühlleistung.
Rechnen Sie im Zweifel mit dem höheren Wert. Ein zu schwaches Gerät läuft dauerhaft auf voller Leistung, wird laut und schafft die Hitzespitzen am Nachmittag trotzdem nicht.