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Powerstation-Laufzeit berechnen

Wie lange läuft ein Gerät an Ihrer Powerstation? Tragen Sie Kapazität, Verbrauch und Dauerleistung ein.

So rechnen wir

Die Kapazität in Wattstunden geteilt durch den Verbrauch in Watt ergibt die Stunden. Beim Umwandeln in 230 Volt gehen etwa 10 bis 20 Prozent verloren, wir rechnen mit 85 Prozent. Der Wert ist eine Näherung. Bei Geräten mit Motor oder Kompressor schwankt der Verbrauch, Kühlschränke laufen zum Beispiel nicht durchgehend. Tragen Sie dort den durchschnittlichen Verbrauch ein.

Dauerleistung und Anlaufstrom

Die Dauerleistung entscheidet, ob ein Gerät überhaupt läuft. Wasserkocher, Föhn und Heizlüfter brauchen oft 1.500 bis 2.000 Watt. Motoren ziehen beim Start kurz deutlich mehr, das deckt die Spitzenleistung ab. Für Camping genügen meist einige Hundert Wattstunden, für längere Stromausfälle sollten es 1.000 Wattstunden oder mehr sein. Vergleichen Sie Modelle in unserer Liste Powerstation.

Typische Beispiele

Ein Laptop mit 60 Watt läuft an 1.000 Wattstunden rund 14 Stunden. Eine Kühlbox mit 45 Watt, die nicht durchgehend läuft, hält einen Tag oder länger. Ein Wasserkocher mit 2.000 Watt läuft dagegen keine halbe Stunde, und nur, wenn die Station diese Leistung schafft. Für CPAP-Geräte oder wichtige Medizintechnik sollten Sie sich nicht allein auf eine Rechnung verlassen und vorher ausprobieren. Bei Kälte sinkt die nutzbare Kapazität, und das Laden kann eingeschränkt sein. Eine Solaranlage liefert im Winter deutlich weniger. Lagern Sie die Station möglichst halb geladen und laden Sie sie alle paar Monate nach. So bleibt sie im Notfall bereit. Prüfen Sie den Anlaufstrom bei Kühlschränken.