So arbeiten beide Geräte
Beide trocknen die Wäsche mit warmer Luft und sammeln das Wasser im Behälter. Der Kondenstrockner erzeugt die Wärme mit einem Heizstab und gibt sie an den Raum ab. Der Wärmepumpentrockner gewinnt sie im Kreislauf zurück.
| Wärmepumpe | Kondens | |
|---|---|---|
| Stromverbrauch | niedrig | hoch |
| Kaufpreis | höher | niedriger |
| Trockenzeit | länger | kürzer |
| Raumtemperatur | mag keine Kälte | unempfindlicher |
| Wäscheschonung | besser, niedrigere Temperatur | heißer |
Was sich beim Strom bemerkbar macht
Ein Wärmepumpentrockner braucht oft nur rund die Hälfte der Energie. Wer mehrmals pro Woche trocknet, spart über die Jahre deutlich. Wer nur selten trocknet, braucht länger, bis sich der Aufpreis rechnet. Den Unterschied berechnen Sie mit dem Stromkosten-Rechner.
Worauf Sie achten sollten
Wärmepumpen laufen im kalten Keller schlechter, unter etwa 5 Grad oft gar nicht. Halten Sie Flusensieb und Wärmetauscher sauber. Reine Kondenstrockner sind im Handel selten geworden. Die aktuelle Auswahl sehen Sie in der Liste Wäschetrockner.
Häufige Fragen
Warum dauert der Wärmepumpentrockner länger? Er arbeitet mit niedrigeren Temperaturen, was Stoffe schont, aber mehr Zeit braucht. Kann ich jeden Trockner in den Keller stellen? Prüfen Sie die Umgebungstemperatur im Datenblatt. Ein Abluftschlauch ist bei beiden Typen nicht nötig, das Wasser fließt in einen Behälter oder in den Abfluss. Wer das Gerät auf die Waschmaschine stellen möchte, braucht meist ein passendes Zwischenbauset.
Für die meisten Haushalte ist die Wärmepumpe heute die sinnvollere Wahl, zumal reine Kondensgeräte kaum noch angeboten werden.